Freitag, 11. April 2014

Aus dem Alltag

Es gibt Tage, die kann man einfach nur genießen und dann gibt es Tage mit Momenten in denen man an sich und allem zweifelt. Heute gab es so einen Moment und obwohl ich diesen Blog den schönen Dingen gewidmet habe, kann ich nicht anders und muss es hier heraus posaunen.
Ich hatte Gestern Post vom Jobcenter und bin darauf heute sofort dort hin um den Sachverhalt zu klären.
Gesetze hin Gesetze her...nach meiner Logik widersprechen sich da einige Gesetze.

Fakt: bei 1024€ liegt die Pfändungsgrenze (können auch mittlerweile 5€ mehr sein) ,
Die Pfändungsgrenze erlaubt ein Überleben, aber auch nicht mehr! Was bedeutet dann Hartz 4?
Das man mit 733€ kein vernünftiges Auskommen hat, weiß jeder, der mal davon ein paar Monate gelebt hat.
Also mit H4 widerspricht der Gesetzgeber seiner festgelegten Überlebens- bzw. Pfändungsgrenze.!

Ok damit finden wir uns noch ab und suchen uns einen Minijob. Was ich dabei nicht bedacht habe:
Wenn ich eine Arbeit aufnehmen will, bekomme ich im ersten Monat automatisch ein Darlehen fürs Überleben!

AHA...deswegen bekomme ich Post ...Überzahlung
Ich habe weit weniger Geld zur Verfügung als in der Pfändungsgrenze festgelegt, trotz Arbeit und nun will man mir 250€ abziehen, da man mir ja quasi ein Darlehen im Monat des Firmeneintritts gewährt hatte, indem man mir lediglich den üblichen H4 Satz (abzgl. einer anderen Darlehensrückzahlung) ausgezahlt hat.

Fazit: Hartz 4 gehört abgeschafft, meinetwegen sogar Ersatzlos, dann gehen die Menschen wenigstens mal auf die Straße für ihre Rechte.

und auch noch etwas Positives aus dem Kiez...Kneipen werden zu KITA's. Damit stehen die durch das Rauchverbot ruinierten Kneipen nicht mehr leer.